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Street Fotografie, Spotify Battle und Bock aufs Machen

Zwei kreative Macher treffen an Knippis Talktheke aufeinander und lassen schon nach kurzer Zeit die Aufbruchstimmung und die positiven Vibes spüren, die in Mönchengladbach gerade stärker denn je ihre Kreise ziehen. Beide verfolgen ihre Projekte mit Engagement und Herzblut und dies ganz bewusst in der Heimat. „Ich mag den Charme der Stadt, die Menschen, ich fühle mich hier total zuhause. Hier ist mein Spielplatz“, sagt Myriam Topel, Fotografin und Mitveranstalterin der Greta und Claus Märkte. Hier sei Kultur und Kreativität noch nicht so übersättigt, wie in großen Städten, man könne toll experimentieren. „Auch auf den Märkten ist die Stimmung immer noch sehr persönlich, fast wie ein Klassentreffen.“ Am liebsten fotografiere sie bei dieser oder anderen Gelegenheiten Menschen in Momentaufnahmen. Wenn sie dann doch in ihrem Studio shootet, geht nichts ohne Musik – und mittlerweile natürlich auch alles digital. Digitalisierung und Musik sind auch genau Mark Nierwetbergs Stichworte: der IT Profi setzt sich mit der Initiative „next MG“ für die digitale Wende in Gladbacher Unternehmen und Politik ein und will Startups fördern und hier an den Standort holen. „ Es ist wichtig, die Aufbruchsstimmung in der Stadt auch am Arbeitsmarkt umzusetzen. Wir werden viele Jobs, gerade auch in der Logistik, verlieren, wenn wir da nicht umdenken.“ Die Bedingungen für Gründer seien hier eigentlich sehr stark: Anbindung, Gewerbepreise etc. „Wir sind klein, können aber auch schnell was auf die Beine stellen. Dazu müssen wir Leuten mit Ideen aber auch nachhaltig eine Chance geben.“ Leerstand vermitteln, Bürokratie abbauen und dadurch smarte Absolventen in der Stadt halten. Dass solche Ideen ebenfalls gut bei Musik reifen, beweisen kurzweilige Abende mit seinen Mitstreitern beim heimischen Spotify-Battle – Lautsprecher Box in die Mitte, Bluetooth an und los geht’s. Der Spirit und Charme der beiden Talkgäste sorgte zwischen kleinen Spielen und der Publikumsfragerunde für eine lebendig-humorvolle Atmosphäre. Der Satz des Abends, „wir haben einfach Bock, was zu machen“, transportiert genau die Botschaft, die sich so viele verschiedene und immer mehr Aktive in der Stadt auf die Fahne schreiben. Eine Entwicklung, die im besten Falle mitreißt. Und den selbstbewussten Blick auf die Stadt weiter wachsen lässt.

Den ganzen Talk gibt es auf dem YouTube Kanal der Kulturküche zu sehen. Klickt rein und schaut, wer eigentlich Poppy ist und was Myriam an ihr nervig findet und welche Prognose Mark für das „nächste Eicken“ abgibt.

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Kitchentalk TV

Fotos: hvd-design